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Presse
11.07.09 Die Künstler auf Rollen (NNP)
13.07.09 Empfang vor Titelkämpfen (RLZ)
13.07.09 Mehr als 200 Rollkunstläufer messen sich in Diez (RLZ)
Rhein-Lahn-Zeitung (13.07.09)
Mehr als 200 Rollkunstläufer messen sich in Diez
Der Eis- und Rollsportclub richtet die süddeutschen Meisterschaften aus - Teilnehmer aus sechs Bundesländern
DIEZ. Ein leises Surren liegt über dem Boden der Diezer Eissporthalle. Über den vom Eis befreiten Zementbelag gleiten zahlreiche Hartgummirollen. Immer vier davon passen unter einen Rollschuh. Und die sind die wichtigsten Utensilien bei den süddeutschen Meisterschaften im Rollkunstlauf. Der gastgebende Eis- und Rollsportclub (ERC) Diez schickte drei Starter in die Wettbewerbe. Claudia Pfeifer ist in der “Meiserklasse Damen” dabei und werkelt gerade mit einem Schraubschlüssel an ihren Schuhen herum. “Für die Schlingen müssen die Gestelle gelockert werden”, erklärte die 18-Jährige. Bögen und Schlingen zieren in Blauer Farbe den Hallenboden und sind in der Pflicht die Markierungen, auf die sich alle Augen konzentriet richten. “Das Kantenlaufen ist ganz anders”, sagt Pfeifer zu den Herausforderungen der beiden Formen. “Relativ zufrieden”, äußert sich die Diezer Sportlerin über den Einstieg in den Wettkampf, nur “der letzte Bogen eben lief nicht so gut”. “Der Hammer” schlechthin ist laut der ERC-Vorsitzenden Barbara Nitsche jedoch eine rückwärts zu laufende Schlinge. Parallel hat A-Schülerin Johanna Müller den ersten Teil der Pflicht absolviert. Yannick Pfeifer komplettiert bei den Schülern A das Feld der ERC-Vertreter. Insgesamt treten mehr als 200 Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen an. Jeder Läufer hat übrigens bei jeder Aufgabe stets Wertungsrichter um sich herum, die aufmerksam Notizen machen. Am Ende einer Darbietung öffnen sie dann grüne Kladden und ziehen Ziffern hervor. Zwischen 6,6 und 7,1 rangieren die Noten für Claudia Pfeifers nächste Pflichtelemente. Wenn die Unparteiischen um mehr als einen vollen Punkt auseinander liegen, müssen sie ihr Ergebnis korrigieren. Nicht nur deshalb herrscht eine sachliche und aufmerksame Atmosphäre. Das ändert sich bei der Kür. Musik-CDs liegen für diesen Abschnitt der Meisterschaft in kleinen Plastikkörbchen bereit. Die Zuschauer bekommen Salchows, Rittberger, Axels, Flips und Toeloops zu sehen. Wer bei den Begriffen an Eiskunstlauf denkt, liegt nicht falsch. Auch die Kostüme erinnern an den Wintersport un allgemein wird “Ende September umgeschraubt”, erzählt Barbara Nitsche. Der ERC behandele beide Varianten gleichrangig, doch es gebe markante Unterschiede. So wurde auf dem Eis die Pflicht abgeschafft, und die Sportgeräte sind verschieden. “In einem Rollschuh steht man anders, und er ist schwerer, sodass er bei Sprüngen wie eine Bleiweste wirkt”, erläutert die Vorsitzende. So sorgt der Rollkunstlauf für Kraft in Athletenbeinen und für Unterhaltung beim Publikum. Zuletzt gab es 1981 in Diez süddeutsche Meisterschaften zu sehen - damals existierte der ERC, der gerade Silberjubiläum feiert, noch nicht. Thorsten Stötzer
Rhein-Lahn-Zeitung (13.07.09)
Empfang vor Titelkämpfen
Rollkünstler aus ganz Süddeutschland in Diez
Noch nicht auf Rollen und in Glitzerkostümen oder Anzug erschienen einige Teilnehmer gemeinsam mit Funktionären ihres Verbandes zum Besuch im Diezer Rathaus. Der Empfang war der Auftakt zu den süddeutschen Rollschuhmeisterschaften in der Eishalle.
DIEZ. Bevor die Künstler auf Rollen aus dem gesamten süddeutschen Raum in Diez ihr akrobatisches Können auf der Bahn zeigten und um Meistertitel kämpften, gab es für alle Teilnehmer erst einmal einen Empfang im Rathaus der Grafenstadt. Die offiziellen Abordnungen der sechs teilnehmenden Landesverbände aus Rheinland/Pfalz, Hessen, Sachsen, Bayern, Südbaden und dem Saarland wurden dort von Stadtbürgermeister Gerhard Maxeiner anlässlich der süddeutschen Rollschuhmeisterschaften, die in der Eishalle auf dem Programm standen, begrüßt. Das Stadtoberhaupt stellte den zahlreichen Gästen die Stadt vor und erzählte ihnen etwas über den Ort, an dem sie die nächsten Tage verbringen sollten. Die Eishalle wurde im Jahr 1980 erbaut. Seit der Anfangszeit ist sie in privater Hand. Im Sommer verwandelt sie sich regelmäßig in ein Domizil für Rollschuhfahrer. Die im Rahmen der Stadterneuerung geplante Rollschuhbahn könnte weitere Interessenten für diese Sportart anlocken und auch den Landesverband zu künftigen Veranstaltungen öfter nach Diez ziehen, versprach Bernd Schicker, der Präseident des rheinland-pfälzischen Eis- und Rollsportverbands. Er wies auch noch einmal darauf hin, dass die Stadt an der Lahn bereits Austragungsort der Landesmeisterschaften im Eiskunstlauf gewesen ist. Momentan bewege sich Rheinland-Pfalz aus einem Tal für den Rollsport heraus. Interessenten und Vereinsstruktur deuteten auf eine neue Bewegung auf dem Gebiet hin, betonte er noch. Gerade in Zeiten von Inline-Skates sei es aber schwer, Menschen für Rollschuhe zu begeistern. Der Diezer Eis- und Rollsportverein sowie seine Helfer hätten als Gastgeber alles gegeben, um eine Chancengleichheit unter den Teilnehmern zu ermöglichen, lobt er noch. Gerhard Maxeiner wandte sich nun noch an Barbara Nitsche, die Vorsitzende des Diezer Vereins. Er zollte ihr seine Anerkennung für ihre enorme Leistung. Es gelinge immer wieder, so viel zu bewegen und somit die Sportarten erfolgreich am Laufen zu halrten, unterstrich er. “Hinter mir steht ein tolles Team mit jungen Leuten, die die Sache professionell angehen”, gab Barbara Nitsche das Lob gleich weiter. Der Verein stelle sich gemeinsam der Herausforderung bei der Austragung der süddeutschen Rollschuhmeisterschaften. Zusätzlich wurden die Diezer von der Rollkunstlaufabteilung der Sportfreunde Höhr bei den Vorbereitungen unterstützt. So hatten diese besipielsweise selbst die Medaillen für die Sieger und Platzierten aus Porzellan angefertigt. Neben 168 Einzelläufern standen zwei Formationen zu je 35 Personen mit Rollschuhen auf der Bahn. In verschiedenen Kategorien ermittelten sie ihre Titelträger. Anika Recktenwald
Nassausische Neue Presse (11.07.09)
Die Künstler auf Rollen
Stadtempfang anlässlich der Süddeutschen Meisterschaften
Der ERC Diez richtet im Jahr seines 25-jährigen Bestehens die Süddeutschen Meisterschaften im Rollkunstlauf aus. Fast 200 Sportler aus sechs Landesvrebänden gehen in der Eissporthalle am Heckenweg an den Start.
Diez. Seit Mittwoch trainieren und kämpfen in der Diezer Eissporthalle rund 200 Rollkunstsportler um die Titel der einer Süddeutschem Meisterin oder Meisters. Die Verantwortlichen des Eis- und Rolsportclubs (ERC) Diez hatten nach Anfrage des rheinland-pfälzischen Eis- und Rollsportverbandes die Aufgabe übernommen, in Kooperation mit den Sportfreunden Höhr diese Meisterschaften, die noch bis zum Sonntagabend laufen, durchzuführen. Es galt für etwa 200 Teilnehmer aus sechs Landesverbänden sowie die dazu gehörigen Offiziellen fünf Trainings- und Wettkampftage zu organisieren. “Bisher hat alles, zur Zufriedenheit der Aktiven, der Offiziellen und der vielen Begleiter geklappt”, war am Rande eines offiziellen Empfangs der Stadt Diez zu hören, zu der Stadtbürgermeister Gerhard Maxeiner Vetreter der teilnehmenden Landesverbände aus Hessen, Südbaden, Saarland, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern ins Rathaus der Stadt Diez eingeladen hatte. Maxeiner, der die Gäste in der Grafenstadt willkommen hieß, nahm die Gelegenheit wahr und dankte vor allem der Vorsitzenden des ERC Diez, Barbara Nitsche, für ihr unermütlichs Engagement und bezeichnete sie als Galionsfigur des Vereins. Auch der Präsident des rheinland-pfälzischen Eis- und Rollsport-Verbandes, Bernd Schicker, lobte Nitsche als “treibende Kraft” in einer der Hochburgen innerhalb des Verbandes und erinnerte an die vor zwei Monaten ebenfalls vom ERC (wird in diesem Jahr 25 Jahre alt) erfolgreich durchgeführten Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Eiskunstlauf. Nitsche selbst dankte für soviel Lob, stellte jedoch fest: “Das geht alles nur, wenn man wie ich ein tolles Team hinter sich weiß!” Die Wettkämpfe starten am heutigen Samstag ab 7.30 Uhr (bis 22 Uhr). Am Sonntag ist um 8:30 Beginn. Siegerehrungen sina am Samstag ab 19:45 Uhr vorgesehen und am Sonntag etwa gegen 18.30 Uhr. Eintrittspreise: Tageskarten für Erwachsene acht Euro. Kinder, Jugendliche und Studenten drei Euro. rpk
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